Back to the Future
The 19th Century in the 21st Century
19. Januar – 28. März 2018

Die Ausstellung Back to the Future stellt Arbeiten zeitgenössischer Künstler in den Mittelpunkt, die fotografische Techniken, Verfahren und Materialien aus dem frühen 19. Jahrhundert aufgreifen. Dabei lassen sie sich nicht nur von den Pionieren inspirieren, sondern entwickeln deren Tradition in überraschender Weise weiter. Die vom Fotografiemuseum Amsterdam (Foam) kuratierte Ausstellung stellt Arbeiten von über 25 ausgewählten Künstlern aus dem 21. und aus dem 19. Jahrhundert gegenüber.

Der heutige Stand der Fotografie erinnert an ihre Anfangsjahre im 19. Jahrhundert, als es noch keine standardisierte Form gab und ausgiebig experimentiert wurde. Zunächst wurde die Fotografie hauptsächlich als rein nützliches Bildgebungsverfahren genutzt, das sich erst im 20. Jahrhundert auch als freie Kunstform etablierte. Das neue Medium war aber zugleich von Anfang an eine Spielwiese für Astronomen, Mathematiker, Ärzte und Chemiker, die wie Alchimisten versuchten, Licht und Zeit einzufangen, die Welt zu katalogisieren und Spuren zu hinterlassen. Die Möglichkeiten der Fotografie wurden mit Begeisterung und Wissbegier ausgelotet und das neue Verfahren kam für alle denkbaren Zwecke zum Einsatz.

Pressemitteilung: <br>Back to the Future
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Heutzutage sind dem fotografischen Erkundungsdrang hinsichtlich Technik, Verfahren und Material keine Grenzen gesetzt, was geradezu zum Crossover mit anderen Kunstformen einlädt. Die in der Ausstellung präsentierten zeitgenössischen Künstler besinnen sich nicht nur auf die Grundlagen der Fotografie – Licht, fotosensitive Bildträger, Fotoemulsion und chemische Verfahren, sondern binden auch neue Technologien ein, wie Computer und 3D-Drucker. Die Exponate kennzeichnen sich durch Experimentierfreude, gegenseitige Befruchtung und zahllose Mischformen, wobei dem physischen Herstellungsprozess und den Materialqualitäten besondere Aufmerksamkeit gilt. Das gezielte Experiment resultiert in radikal neue Kunstwerke, in denen die Fotografie mit anderen Disziplinen wie Bildhauerei und Malerei zusammenfließt. In Back to the Future. The 19th Century in the 21st Century treten diese Arbeiten in einen überraschenden Dialog mit Fotografien der Pioniere des 19. Jahrhunderts. Dabei geht es nicht um faktisch belegbare Parallelen und Zusammenhänge, sondern um bedeutungsvolle Assoziationen. Der offene Ansatz spiegelt den Geist der visuellen Freiheit wider, der die Pioniere mit den zeitgenössischen Künstlern in dieser Ausstellung verbindet.

DIE AUSSTELLUNG ZEIGT WERKE VON:
Anna Atkins (GB), Sylvia Ballhause (DE), Karl Blossfeldt (DE), Bownik (PL), Matthew Brandt (US), Alfred Brothers (GB), Henry Frères (FR), S.W. Burham (US), William England (SCT), Sam Falls (US), Spiros Hadjidjanos (GR), Thomas Hauser (FR), Nicolai Howalt (DK), Adam Jeppesen (DK), Thomas Mailaender (FR), James Nasmyth (SCT), Taiyo Onorato & Nico Krebs (CH), Johan Österholm (CH), Jaya Pelupessy & Felix van Dam (NL), Warren de la Rue (GB), Lewis M. Rutherford (US), Stephen Thompson (GB), Simon van Til (NL) sowie einiger unbekannter Fotografen.

 

BERLIN
Die Ausstellung ist eine Initiative des Fotografiemuseums Amsterdam (Foam) in Zusammenarbeit mit C/O Berlin. Nach Amsterdam reist sie weiter nach Berlin, wo eine adaptierte Präsentation vom 29. September bis zum 2. Dezember 2018 zu sehen sein wird. Das im Januar 2018 erschienene Foam Magazine befasst sich ausführlich mit dem Thema der Ausstellung.

Für ihre Leihgaben danken wir dem Rijksmuseum Amsterdam, der Pinakothek der Moderne / Stiftung Ann und Jürgen Wilde, dem Archive of Modern Conflict, dem Medical Museion / Universität Kopenhagen, der Ny Carlsberg Fondet, Dick Meijer Antiquiteiten sowie diversen Galerien und Privatsammlern.

Foam dankt der Stichting Foam Friends und dem Foam Fund für den großzügigen Beitrag an dieser Ausstellung.


Die Ausstellung Back to the Future - The 19th Century in the 21st Century ist vom 19. Januar – 28. März 2018 im Fotografiemuseum Amsterdam (Foam) zu sehen. 


Hinweis für die Redaktion: Für weitere Informationen und Bildmaterial setzen Sie sich bitte mit der Presseabteilung des Foam in Verbindung: +31 (0)20 5516500 / pressoffice@foam.org.

Foam wird unterstützt von der BankGiroLoterij, De Brauw Blackstone Westbroek, Delta Lloyd, Gemeente Amsterdam, Olympus und der VandenEnde Foundation.

Foam
Keizersgracht 609
1017 DS Amsterdam
Tel: + 31 (0)20 5516500
www.foam.org